Nachhaltiger Konsum

Was ist nachhaltiger Konsum?

Der Begriff “nachhaltig” stand ursprünglich einmal für “lange anhaltend, lange ausreichend”. Seit in den 80er Jahren Themen wie Umwelt- und Klimaschutz verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rückten, hat Nachhaltigkeit eine darüber hinausgehende Bedeutung gewonnen: Nachhaltig sind Produkte, Verfahren und Konzepte, für deren Herstellung oder Umsetzung nicht mehr Ressourcen verbraucht werden, als wieder neu entstehen können.

Ökologischer Konsum und Fair Trade

Nachhaltiger Konsum ist also einerseits ökologischer Konsum: die bewußte Auswahl von Verbrauchsgütern, welche die Umwelt langfristig nicht belasten, sondern möglichst sparsam mit natürlichen Ressourcen umgehen, unnötig lange Transportwege vermeiden und durch Recycling in den ökologischen Kreislauf zurückgeführt werden können. Zugleich sieht der nachhaltige Konsum aber auch die menschliche Arbeitskraft und Lebensqualität als schützenswerte Ressource an und hat daher eine soziale Komponente – er fragt nach den Herstellungsbedingungen der konsumierten Güter und unterstützt z. B. die Prinzipien des “fair trade”, des fairen Handels.

Nachhaltiger Konsum kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden. Endverbraucher, die ökologischen Konsum und fair trade unterstützen, achten bei Lebensmitteln auf Regionalität und biologischen Anbau. Bei Importgütern wie Kaffee und Tee wie auch bei anderen Artikeln wie z. B. Kleidungsstücken gibt es heute eine immer größer werdende Auswahl an fair gehandelten Produkten, und auch andere Produkte wie etwa Energie stehen in nachhaltigen oder nachhaltigeren Formen zur Verfügung. Nachhaltig konsumierende Verbraucher tragen mit ihrer Kaufentscheidung dazu bei, dass das Angebot in diesen Bereichen aufgrund wachsender Nachfrage ausgebaut wird.

Fair Trade Kennzeichnung einer Wertschöpfungskette

Auch und gerade auf der Ebene der Hersteller können wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeit geleistet werden. Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen achten darauf, ihre Wertschöpfung sozial- und umweltverträglich zu gestalten, was auf längere Sicht oft zugleich ökonomische Vorteile mit sich bringt. Zugleich kann eine nachhaltige Gestaltung der Arbeitsplätze und Arbeitsabläufe die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich steigern. Eine nachhaltige Wertschöpfungskette kann beispielsweise durch ein “Fair Trade” Siegel gekenntzeichnet werden und ist somit auch für den Verbraucher sichtbar.

Die nachhaltigste Form des Konsums besteht freilich im Konsumverzicht. Dass dies inzwischen viele Menschen erkannt haben und zugleich geschickt mit dem Wunsch nach Individualität kombinieren, lässt sich an der Beliebtheit von Second-Hand und Do-it-yourself ablesen.

Zusätzlicher Schutz

Die gesetzliche Krankenversicherung bietet oft nur eine Grundversorgung,welche in vielen Fällen aber nicht ausreichend ist. Für eine bessere Versorgung z.B.

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